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Erschöpfung als Lehrperson: GRÜNDE

Unsere Glaubenssätze haben einen starken Einfluss.

Gründe

Nachdem wir uns mit den Anzeichen von Erschöpfung auseinandergesetzt haben, ist es ebenso wichtig zu verstehen, warum Menschen in diesen Zustand geraten. Erschöpfung ist selten das Ergebnis eines einzelnen Faktors, sondern entsteht meist durch ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Belastungen. Die Gründe dafür liegen oft sowohl in äusseren Umständen als auch in inneren Einstellungen und tief verwurzelten Glaubenssätzen.

Zu den häufigsten externen und situativen Belastungen, die massgeblich zur Entwicklung von Erschöpfungszuständen beitragen können, gehören beispielsweise:

  • Erleben von bisher hohen Frustrationen

  • Idealismus: Diskrepanz zwischen den eigenen Ansprüchen und der Realität ist zu gross

  • Häufung von Belastung nicht nur im Beruflichen, sondern auch im Privaten

  • Kampf mit Widersprüchlichkeiten (Rollenkonflikte)

  • Zu viele Funktionen auf einmal (Überforderung)

  • Aussichtslosigkeit (kein Plan B)

Hinderliche innere Glaubenssätze verstärken Erschöpfungszustände:

  • Sei perfekt. Sei nie zufrieden mit dir. Mach alles richtig gut.

  • Streng dich an. Du darfst es dir nicht leicht machen.

  • Mach schnell. Auch wenn es immer viel zu tun gibt, mache alles so schnell wie möglich.

  • Gefühle sind ein Zeichen von Schwäche. Zeige keine Gefühle.

  • Nimm dich nicht wichtig, die Ansprüche anderer Personen sind wichtiger!

  • Du genügst so nicht, wie du bist.

  • Vergleich dich: Siehst du, andere können es besser! Das kannst du auch.

  • Lebenserfolg heisst beruflichen Erfolg. Definiere dich über deine berufliche Leistung.

Besonders hinderliche oder limitierende Glaubenssätze beeinflussen unser Erleben und Handeln oft stark, ohne dass wir uns dessen direkt bewusst sind. Gezielte Reflexion ist notwendig, um diese an die Oberfläche zu bringen und sie bewusst hinterfragen zu können.

Verhaltenskompass

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